Unabhängig davon, ob Sie einen Neubau oder einen Altbau erwerben - es gibt einiges worauf Sie achten sollten, damit es später nicht zu unliebsamen Problemen kommt.

Zunächst bleibt festzuhalten, dass viele Argumente für den Kauf einer neuen Immobilie sprechen. Aber ebenso viele Punkte sprechen für den Erwerb einer Altbauimmobilie. Grundsätzlich sollte hier die Regel gelten: Schön ist, was Ihnen gefällt. Am besten ist es, wenn Sie viele Objekte besichtigen und sich Eindrücke aus allen Bereichen verschaffen. Nur, wenn Sie wissen, was Ihnen gefällt, aber ebenso auch, was Ihnen nicht gefällt, kann eine gute Grundlage für diese Grundsatzentscheidung geschaffen werden.

In der Praxis wechseln mehr gebrauchte Immobilien den Besitzer, als neu gebaut werden. Das liegt zum einen daran, dass der Erwerb einer gebrauchten Immobilie im ersten Moment günstiger ausfällt, als würde der Käufer ein vergleichbares Objekt beim Bauträger erwerben. Dennoch sollte nicht vergessen werden, dass ein Altbau Instand gehalten werden muss. Soll ein Objekt langfristig seinen Wert behalten oder ihn sogar steigern, dann sind regelmäßige Instandhaltungs-, Modernisierungs- und teilweise auch Sanierungsarbeiten zwingend notwendig.

Wie auch immer Sie sich entscheiden, eines sollten Sie beachten: Eine Immobilie ist ein langfristiges Unterfangen - egal ob Sie vermieten oder selbst bewohnen. Anders als eine Aktie, ist eine Immobilie alles andere als fungibel (Sache, die nach Maß, Zahl oder Gewicht bestimmt wird und daher auswechselbar ist) ist. Der Verkauf einer Immobilie benötigt Zeit, wenn Sie einen markgerechten Preis erzielen möchten. Handeln Sie unter Druck so laufen Sie Gefahr bei Verkauf Ihrer Immobilie Verluste zu machen.